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Erweiterungsbau des Max-Planck-Instituts eingeweiht

Erweiterungsbau des Max-Planck-Instituts eingeweiht

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde am Donnerstag, 15. Juni 2017, der Erweiterungsbau des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung, Advokatenweg 36, feierlich eingeweiht. Zu diesem Anlass haben unter anderem die Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Dr. h.c. Angela D. Friederici und der Vizepräsident der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg ein Grußwort gehalten. Anschließend fand im und am neuen Gebäude ein Einweihungsfest statt, zu dem auch die Anwohner eingeladen waren.

In dem neuen Gebäude ist die Abteilung „Recht & Ethnologie“ untergebracht, die von der Direktorin Prof. Dr. Marie-Claire Foblets geleitet wird. Auf einer Fläche von 650 Quadratmetern sind hier seit dem Baubeginn im Mai 2015 auf drei Ebenen 20 Büros mit 40 Arbeitsplätzen und ein großer Seminarraum entstanden. Bereits Anfang Dezember 2016 konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Gebäude beziehen. Die Gestaltung der Außenanlagen mit Bäumen, Sträuchern, Blumen und Gräsern sowie Parkplätzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist nun abgeschlossen. Mit der Ausführung des Erweiterungsbaus war das Architekturbüro Kister, Scheithauer, Gross beauftragt, das bereits den ersten Bauabschnitt des Instituts im Jahr 2001 realisiert hat. Die Baukosten betrugen ca. 4 Millionen Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass wir durch den Erweiterungsbau unser Team vergrößern können“, sagt Marie-Claire Foblets. „Die Abteilung für Rechtsanthropologie wird sich hier hervorragend weiterentwickeln können und dazu beitragen, dass das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung auch in Zukunft für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt ein attraktiver Ort ist.“

Bei der Planung des Forschungsgebäudes wurde seitens des Bauherrn u. a. neben der Erfüllung der Nachhaltigkeitskriterien besonders auf eine hohe energetische Qualität Wert gelegt mit dem Ziel der deutlichen Unterschreitung der aktuellen EnEV-Vorgaben.

Die Haupt IG hat bei diesem Projekt die Gewerke Heizung, Sanitär, Lüftung sowie Kälte und Gebäudeautomation bearbeitet.

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