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Richtfest Funktionsergänzungsbau IAT Leipzig

17.09.12

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) in der Marschnerstraße erhält durch den Erweiterungsbau neue Flächen für die Sportwissenschaft und den Olympiastützpunkt.

Für das Gebäude ist die Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 minus 30 % geplant.

Das Gebäude erhält neben der Heizungs- und Sanitärinstallation ein aufwendiges Lüftungssytem, wobei die einzelnen Nutzungsbereiche mit entsprechender MSR-Technik individuell zoniert werden. Weiterhin erhalten das Datenarchiv, Zentralarchiv, die Bibliothek und das Spiegelrechenzentrum eine effiziente Klimatisierung.

Die Haupt Ingenieurgesellschaft ist für die Planung und Bauüberwachung der haustechnischen Gewerke verantwortlich.


Fertigstellung Neubau Franz-Mehring-Turnhalle in Leipzig

31.01.12

Die alte Turnhalle an der Grundschule wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Außenhaut besteht aus einer grünen Aluminiumblech-Fassade mit schmalen Öffnungen für Tageslicht. Der Energieverbrauch der neuen Halle liegt um 30 % unter den staatlichen Vorgaben. Erreicht wurde dies durch eine kostengünstige Kombination von Fernwärme und Passivhaus.

Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz. Zusätzlich wurde eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung installiert. Die Turnhalle wird über eine Schwingbodenheizung beheizt. Hocheffiziente Lüftungstechnik sorgt für ein angenehmes Raumklima in allen Bereichen des Gebäudes.

Die Haupt Ingenieurgesellschaft war für die Planung und Bauüberwachung der haustechnischen Gewerke verantwortlich.


Universitätsbibliothek Leipzig - Umbau EG 1. BA

19.01.12

Im Rahmen von Umbaumaßnahmen der Universitätsbibliothek wurde das E-Assessment-Center (Schulungsraum) im Westflügel des Erdgeschosses fertiggestellt. Weiterhin wurde dem vorgelagerten Wandelgang sein ursprüngliches Erscheinungsbild zurückgegeben. Zu den haustechnischen Leistungen gehörten dabei neben dem Einbau einer neuen Lüftungszentrale die Erweiterung der zentralen Kälteversorgung und Neuerschließung der umgenutzten Räume mit den Medien Heizung, Kälte, Sanitär und Lüftung. Zusätzlich wurden Vorhaltungen für weitere geplante Umbaumaßnahmen realisiert.
Die Arbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude der Universitätsbibliothek fanden über die gesamte Bauzeit unter voller Nutzung statt.

Parallel zur Bauausführung wurde bereits am 2. Bauabschnitt geplant, bei dem u.a. ein Buchrückgabeautomat inkl. Selbstverbuchung installiert und ein Magazinbereich im Ostflügel des Erdgeschosses zu einer Freihand-Buchstellfläche umgenutzt werden soll / Fertigstellungstermin 2013.

Die Haupt Ingenieurgesellschaft ist für die Planung und Bauüberwachung der haustechnischen Gewerke verantwortlich.


1. zertifizierte Dreifeld-Passivhausturnhalle in Sachsen

12.11.11

Am 12.11.2011 fand die feierliche Eröffnung der neuen Sporthalle in Oederan statt. Das neue Gebäude wurde als erste Dreifeld-Passivhausturnhalle in Sachsen zertifiziert.

Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen, so der Sächsische Innenminister Markus Ulbig, LTA Gernot Krasselt und Landrat Volker Uhlig erfolgte der Festakt zur Einweihung der Sporthalle. Zum Programm gehörten neben den Grußworten, die Darbietungen des Jugendblasorchesters Oederan, des Studios W. M., der Sportgruppe "Rhönrad" aus Schönerstadt sowie Tanzeinlagen von Schülern der Gemeinschaftsschule. Im Anschluß wurden alle Gäste zu einem Rundgang eingeladen.

Nach einer 1 1/2-jährigen Bauzeit erfolgt nun die Nutzung durch den Schul- und Vereinssport sowie für sonstige Veranstaltungen.

Die Haupt Ingenieurgesellschaft war für die Planung und Bauüberwachung der haustechnischen Gewerke verantwortlich. Hinsichtlich der technischen Gebäudeanlagen wurde im Objekt neben einer thermischen Solaranlage und großflächiger Photovoltaiknutzung ein hocheffizientes Lüftungskonzept realisiert.

Die Beheizung der Dreifeldhalle erfolgt über ein neues erdverlegtes Nahwärmenetz. Dieses wird von der neu errichteten Heizzentrale im Schulgebäude mit größtenteils regenerativer Energie versorgt.

Im Vorfeld der Bauarbeiten zur Sporthalle bzw. teilweise parallel wurde das Bestands-Schulgebäude saniert und um einen Neubau erweitert.


Einweihung TU BAF Freiberg – Erweiterungsneubau

08.11.11

Am 12.09.2011 wurde der Erweiterungsneubau der Forschungslaboratorien Energieverfahrenstechnik der Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität Freiberg, Reiche Zeche, übergeben bzw. eingeweiht.

Neben den Begrüßungsworten und Ansprachen von Peter Voit, Leiter der NL Chemnitz des SIB, Georg Unland, sächs. Staatsminister für Finanzen und Sabine Schorlemmer, sächs. Staatsministerin Wissenschaft und Kunst lobte Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg das entstandene Gebäude und dankte allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz und die fristgerechte, in guter Qualität erfolgte Umsetzung der Baumaßnahme.

Das neue Laborgebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 3700 m² besteht
aus verschiedenen physikalischen und chemischen Laborbereichen - z.B.: Biomasse-Kraftstofflabor, Chromatographielabor, Thermoanalyselabor, Adsorptionslabor etc.  einschl. zugehöriger Lagerräume für Gase, Säuren, Lösemittel und sonstige Chemikalien sowie Auswertebüros, PC-Pool, Seminarraum und einer Technologischen Versuchshalle. Des Weiteren  sind Bürobereiche und ein Seminarraum integriert.

Das Gebäude wurde mit aufwendigen haustechnischen Anlagen ausgestattet, um dem anspruchsvollen  Aufgabengebiet dieser Forschungseinrichtung gerecht zu werden:


Technische Ausstattung / Leistungsumfang Haupt IG:

Die Laborausstattung beinhaltet sowohl neue Laboreinrichtungen als auch vorhandene Labortechnik und Versuchsstände, welche aus verschiedenen Bestandslaboren umgesetzt wurden. Neben dem Einbau einer zentralen Druckluftversorgungsanlage wurde die technische Gasversorgung der Forschungseinrichtung in dem Laborneubau zentralisiert. Die neuen Gasstationen versorgen den Neu- und Altbau mit 8 verschiedenen, technischen Gasarten aufgeteilt in Mittel- und Hochdrucknetze (bis 300 bar). Die Installation von entsprechender Sicherheitstechnik sorgt für einen störungsfreien und gefahrlosen Umgang mit diesen Medien.
Für die entsprechende Wasserqualität sorgen verschiedenste Wasseraufbereitungsanlagen. Das Laborabwasser wird einer Abwasserneutralisationsanlage zugeführt.

Die Wärme- und Kälteenergieversorgung erfolgt aus dem Geothermieprojekt „Rothschönberger Stolln“, bei welchem das Wärme- und Kältepotential von 200 m unter der Erde befindlichem Grubenwasser genutzt wird. Wärmepumpen führen die Energie dem Niedertemperatur-Heizsystem des Gebäudes und den Einrichtungen zur Warmwasserbereitung zu.
Das Kältepotential des Grubenwassers wird für die Raumkühlung sowie technologische Kühlzwecke direkt genutzt. Hierzu versorgen weitverzweigte Leitungssysteme die direkten und indirekten Kälteverbraucher der Nutzungseinheiten.

Für die Lüftung und Klimatisierung der Labore und technischen Bereiche sorgen mehrere zentrale Klimaanlagen.